Rio Yaque del Norte (2009)

Im Jahr 2006 hatte ich in der Dominikanischen Republik in den Bergen bei Jarabacoa eine Rafting-Tour auf einem der größten Flüsse des Landes, dem Rio Yaque del Norte, mitgemacht. Dieses Jahr stand eine Wiederholung an. In diesem Beitrag will ich meinen ursprünglichen Report aktualisieren; es ist keine schlechte Idee, den Tourbericht von 2006 zu erst zu lesen.

Rafting auf dem Rio Yaque del Norte, 2009 

Tagelang hatte es intensiv geregnet, zweimal musste die Fahrt abgesagt werden, weil eine Befahrung dieses Wildflusses im dritten und vierten Wildwasser-Schwierigkeitsgrad schlichtweg nicht möglich war: Hat der Fluss schon bei normalen Wasserständen ein beachtliches Tempo, so muss er, richtig gut gefüllt, ein Monster werden. Nachdem sich das Wetter beruhigt hatte und der Pegel um gut einen Meter gefallen war (den Wasserstand konnten wir an der Uferlinie noch gut erkennen), sollte die Tour nun stattfinden.

Veranstalter

Viel Neues zum Veranstalter gibt es nicht: An der Qualität der Ausrüstung hat sich nicht wirklich etwas verändert (verbessert), lediglich der Bus mit Einschussloch in der Frontscheibe war nicht mehr zu sehen. Zum Fluss geht es nun mit großen offenen Lastfahrzeugen, die für den Personentransport umgebaut sind.

Fluss

Die auf dem Fluss zurückgelegte Strecke war ein etwas anderer Abschnitt als vor drei Jahren, so dass sich auch die Motive zur Tour deutlich unterscheiden. Leider ist es nicht ganz einfach, im Boot während des Paddeln oder sich selbst sichernd auch noch fotografisch ansprechende Aufnahmen hinzubekommen. Daher gibt es nur Schnappschüsse, die aber schon sehr aussagekräftig zum Charakter sind.

Der Rio Yaque del Norte hat eine kräftige Strömung, zahlreiche Blockstrecken und Schwälle mit zum Teil recht hohen Wellen. Charakteristisch sind die vielen Naturstufen, über die es abwärts geht. Häufig ist die Durchfahrt dabei nicht gleich zu erkennen, was zur Einstufung des Schwierigkeitsgrades beiträgt.

Guides

Hier gibt es etwas Neues zu berichten: Die Guides, die für Bilder und Absicherung zuständig waren, haben sich diesmal - vielleicht auch angesichts eines immer noch sehr gut gefüllten Flusses - nicht mehr oder weniger professionell mit einem Schlauchkajak den Bach heruntertreiben lassen, sondern sind selbst im Raft vorausgefahren. An den Kernstellen sind sie jeweils ausgestiegen und haben diese dann vom Ufer oder Fels aus abgesichert - das gab es 2006 nicht, man lehrt dazu.

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